KURKUMA - Der natürliche Zellschutz

KURKUMA - Der natürliche Zellschutz

Die Pflanze

Kurkuma oder auch „Gelbwurz“ genannt, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Dies ist der Grund, warum Kurkuma oftmals auch als „Gelber Ingwer“ bezeichnet wird.

„Curcuma longa“, so lautet der lateinische Name der mehrjährigen Kurkuma Pflanze, kann eine Größe von bis zu einem Meter erreichen, bildet weiße, gelbe oder auch rötlich-purpurfarbene Blüten und stammt aus Südostasien.

Dort wird sie schon seit mehr als 4000 Jahren aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe als Heil- und Würzpflanze sehr geschätzt.

Der für uns interessante Teil der Pflanze, die Sprossknolle, liegt unter der Erde und ist ein verdicktes Speicherorgan mit einer braunen Rinde. Vergleicht man die Kurkumaknolle mit der Ingwerknolle, so ist sie etwas länger und nicht so stark verzweigt.

Der Handel der Kurkumapflanze lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen: es waren vor allem arabische Händler, welche sie damals nach Europa brachten. Viele Jahre wurde ihre Bedeutung unterschätzt, heute gewinnt sie jedoch immer mehr Geltung in unseren Küchen – und das zurecht!

Was macht Kurkuma so besonders?

In der indischen Gesundheitslehre, wie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt Kurkuma seit Jahrtausenden als wertvolles Heilmittel. Doch worauf beruht dieses Ansehen?

Neben der schönen Farbe und ihrer Würze enthält die Kurkumaknolle sehr gesunde Inhaltsstoffe - der Hauptgrund dafür, dass sie in der medizinischen Forschung immer mehr Aufmerksamkeit bekommt und wir sie in unserem Saft JOHN CARE verarbeiten!

Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Magensaft-, Speichel- und Gallenausscheidung an und unterstützen so die Verdauung.

Ätherische Öle wie Tumeron und Zingiberen sowie Harze in der Sprossknolle haben antimikrobielle Eigenschaften und fördern das Immunsystem.

In Studien konnte bereits nachgewiesen werden, dass die Knolle eine zellschützende und entzündungshemmende Wirkung besitzt.

Diese tollen Wirkungen beruhen vor allem auf dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin, welcher der Knolle ihre orange Farbe verleiht.

Curcumin...

  • Gehört zu den Antioxidantien, sorgt also dafür, dass unsere Zellen vor schädigenden Radikalen geschützt werden

  • Sorgt für positive Effekte bei Alzheimer, Krebs oder Arteriosklerose

  • Kann das Wachstum von Mikroorganismen wie Pilzen und Bakterien hemmen

  • Hat eine ähnliche Wirkung wie Cortison und wirkt immunstärkend - erhöht die Aktivität weißer Blutkörperchen und verbessert so die körpereigene Abwehr

  • Wirkt schmerzlindernd, z.B. bei Kopfschmerzen

  • Wird bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes erfolgreich eingesetzt

  • Vermag leichte Beschwerden wie Völlegefühl und Unwohlsein nach einem Essen zu lindern - Kurkuma kann so die Bekömmlichkeit eines Essens fördern


Mit diesen zahlreichen tollen Wirkungen hat sich Kurkuma die Bedeutung als „Heilmittel“ aber wirklich verdient!

Ein Grund mehr dafür, Kurkuma öfter in unsere tägliche Ernährung einzubringen!

Verwendung

Ihr bringt den Namen „Kurkuma“ wahrscheinlich als aller erstes mit dem Gewürz in Verbindung – und da liegt ihr auch völlig richtig!

Dies ist nämlich die häufigste Verwendung der goldgelben würzigen Knolle - sie ist vor allem ein wichtiger Bestandteil in Currymischungen und gibt ihnen ihre typische kräftige Farbe.

Was man sonst noch tolles mit Kurkuma machen kann, das zeigen wir euch jetzt!

Wie wäre es mit....

einer Goldenen Milch (2 Pers.)

Zutaten:

  • 1x JOHN CARE

  • 1 TL Kokosöl

  • 1 EL Dattelsirup

  • 1 EL weißen Mandelmus

  • 150ml heißes Wasser

  • 3 Nelken

  • 1/2 TL Zimt

  • 1/4 TL Kardamom

  • Etwas Schwarzer Pfeffer und Salz

Zubereitung:

  • Alle Zutaten in einen Mixer geben und auf höchster Stufe 1min cremig mixen

  • Danach in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten erwärmen

  • Und heiß genießen :)

In Kombination mit dem Stoff Piperin, der im schwarzem Pfeffer vorkommt, kann das Curcumin des Kurkumas sogar noch besser vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

 

Sehr gut passt Kurkuma auch immer in Suppen, wie z.B. Kürbis-oder Süßkartoffelsuppe, sowie in Currys, Reisgerichten oder in Smoothies, Säften oder Tees.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Nice to know

  • Indien ist das Hauptanbauland

  • In Südasien wird Kurkuma auch als Färbemittel angewandt (z.B bei traditionellen Gewändern)

  • Auch In Lebensmittelindustrie: Als Farbstoff E 100, z.B. in Senf, Teigwaren, Margarine

  • In Thailand verwendet man vor allem die frische Knolle

  • Harmoniert perfekt mit Ingwer, Kardamom, Koriander, Zimt

  • Frische Kurkumaknollen schmecken leicht bitter bis scharf

  • Knollen am besten im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren → dort maximal 3 Wochen haltbar; auch gut einzufrieren

  • Kurkuma hilft bei der Heilung von Insektenstichen und Schürfwunden → Pulver auftragen, der Heilungsprozess wird beschleunigt

  • In Indien wird Neugeborenen Kurkuma auf die Stirn gerieben →  das soll Glück bringen


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