ROTE BEETE - Der natürliche Energiespeicher

ROTE BEETE - Der natürliche Energiespeicher

Die Pflanze

Die Rote Beete gehört zur Familie der Gänsefußgewächse und zählt zum Wurzelgemüse. Sie ist eng mit dem Mangold und der Zuckerrübe verwandt.

Die Rote Beete, wie auch andere Pflanzen mit einem knolligen Speicherorgan, folgen einem zweijährigen Lebenszyklus: Im ersten Jahr bilden sie noch keine Blüten, sondern nur Wurzeln und Blätter. Diese produzieren Vitamine und Nährstoffe, welche in der Wurzel bis zum Winter eingelagert werden.

Das ist der Grund, warum mit der Ernte der Roten Beete auch nicht zu lange gewartet werden sollte, denn sonst werden die wertvollen Nährstoffe aus der Wurzel im zweiten Jahr für eine kräftige Blüte und für die Fruchtbildung aufgebraucht.

Gut 150 Sorten sind heute bekannt: es gibt gelbe oder weiße Beete, die unterschiedlichsten Formen und sogar rosarote mit geringeltem Fruchtfleisch.

Uns ist wahrscheinlich am meisten die Wurzel mit dunkelrotem, saftigen und aromatischen Fruchtfleisch bekannt. Diese kräftige Farbe bekommt sie übrigens von dem Farbstoff Betanin. Dieser gehört zur wichtigen Stoffgruppe der Betalaine, die vor allem antioxidativ sowie entzündungshemmend wirken.


Warum finden wir die Rote Beete spannend?

Wir verarbeiten die Rote Beete in unserem Saft TONY BEAT vor allem wegen ihrer besonderen Wirkungen – diese machen sie nämlich zu einem natürlichen Powerpaket!

Rote Beete enthält einen hohen Nitrat Anteil. In den letzten Jahren kamen  immer mehr positive Effekte des Nahrungsnitrates zum Vorschein. So konnten Studien zeigen, dass das Nitrat der Rote Beete den Blutdruck senkt und generell die Gesundheit des Kreislaufsystems und die Ausdauer fördert.

Dies ist besonders interessant für Sportler: Das Nitrat in den Roten Rüben kann leistungssteigernd wirken. Die Blutversorgung der Muskeln wird verbessert und der Sauerstoffbedarf der Muskeln bei Anstrengung wird verringert.

Die Betalaine, welche der Roten Beete ihre Farbe geben, haben sich als gutes Abwehrmittel gegen Krebs erwiesen – zumindest im Labor konnte Rote Beete Saft die Vermehrung von menschlichen Tumorzellen in Magen, Prostata, Lunge und Bauchspeicheldrüse zum größten Teil stoppen.

Reich ist die Wurzel auch an Kalium und vor allem Folsäure. Diese ist wichtig für die Nervenfunktion und das Zellwachstum. Sie unterstützt die Zellerneuerung und -regeneration. Sie wirkt außerdem beruhigend und sorgt für einen gesunden Schlaf.

Nicht zu vergessen ist der Eisengehalt – Eisen ist essentiell für den Sauerstofftransport, aber auch an der Energiegewinnung der Zellen und der Immunabwehr beteiligt.

Na wenn das nicht genug Gründe sind, unsere Ernährung mit etwas mehr Roter Beete aufzupeppen!

Lasst eurer Kreativität in Sachen Verwendung freien Lauf!

Verwendung

Die Rote Beete kann man im Backofen garen, kochen, anbraten, aber auch sehr gut roh genießen, z.B. geraspelt in Salaten.

Falls ihr die Rote Beete kocht, vorher gut putzen und dann mit ihrer Schale kochen, so bleiben die wasserlöslichen Vitamine in der Rübe und die Schale lässt sich nach dem Kochen ganz leicht abziehen.

Wie wäre es mit…

Feldsalat mit Roter Beete, Fenchel und Walnüssen (4 Pers.)

 Zutaten:

  • 400g Feldsalat

  • 1 Knolle Fenchel

  • 1 Bund Schnittlauch

  • 100g Walnüsse

  • 200g Rote Beete (roh)

  • 1/2 Flasche TONY BEAT

  • 1 EL Apfelessig

  • 2 EL Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Rote Beete schälen und raspeln

  • Feldsalat, Fenchel und Schnittlauch waschen und schneiden

  • Walnüsse zerkleinern

  • Dressing mit Essig, Öl und einer halbe Flasche TONY BEAT zubereiten

  • Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken

  • Feldsalat auf dem Teller anrichten

  • Rote Beete Raspel mit Fenchel und Dressing vermengen und auf den Salat geben

  • Mit Schnittlauch und Walnüssen garnieren

 Nice to know

  • Heute verzehrt man meist nur die Rote Beete Wurzel – schade, denn die Blätter enthalten auch wertvolle Substanzen (z.B. viele wichtige Antioxidantien) und können einfach wie Spinat zubereitet werden

  • Der Farbstoff Betanin hat es in sich – hier gilt Vorsicht beim Verarbeiten der Roten Beete. Ihr Saft hinterlässt auf Textilien nämlich Flecken, die sich nur schwer entfernen lassen.

  • Das Eisen der Roten Beete kann noch besser vom Körper verwertet werden, wenn zur gleichen Zeit organische Säuren wie Ascorbinsäure (Vitamin C, z.B. in Orange) aufgenommen werden

  • Rote Beete ist sehr lange lagerfähig und deshalb auch außerhalb der Haupterntezeit (Herbst) fast das ganze Jahr über erhältlich

  • Die typische Ringelung der Roten Beete wird durch ihr besonderes Dickenwachstum verursacht – ähnlich den Jahresringen von Bäumen à abwechselnd werden Holz- und Bastringe angelegt, die ältesten Rübenteile liegen im Inneren der Wurzel

  • Der Inhaltsstoff Betain kann auch als Stimmungsaufheller wirken à es erhöht den Spiegel des „Glückshormons“ Serotonin und sorgt damit für bessere Laune


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