Was macht unsere Säfte so besonders?

Die 10 meistgestellten Fragen

Wir haben im letzten Jahr bereits viele Kunden mit unseren kaltgepressten intensiven Säften versorgt, probieren lassen, Gespräche geführt und tolles Feedback gesammelt. Eines wurde ziemlich schnell klar, so einen Saft haben die wenigsten bis jetzt getrunken. Was macht diesen Saft so besonders? Worin unterscheidet er sich zu anderen Säften? Wie stellt man so einen Saft her? Und wie kommt man auf so eine Idee?

Die Antworten zu diesen Fragen wollen wir hier mit dir teilen, damit du eine Vorstellung bekommst was diesen Saft wirklich so besonders macht, auch wenn du ihn noch nicht probiert hast.

1) Ach, das ist ein Smoothie, oder?

NEIN, das ist kein Smoothie, es ist ein Saft! Wo liegt der Unterschied? Beim Saftpressen trennt man die Ballaststoffe vom Saft, ein sogenannter Trester bleibt übrig. Beim Smoothie wird die volle Frucht/Gemüse im Mixer verarbeitet. Der Vorteil des Entsaften ist, dass du deutlich mehr Frucht/Gemüse zu dir nehmen kannst und somit auch ihre Nährstoffe. Kannst du dir vorstellen eine Knolle Ingwer am Stück zu essen und es mit dem Saft einer Zitrone runterzuspülen? Nein? Wir auch nicht. Deshalb haben wir Saft neu gedacht!

2) Ok, ein neuer Saft. Was macht euren Saft so besonders?

Das Verhältnis der Zutaten! Wir haben die süßen Bestandteile, welche auch den Fruchtzucker mit sich bringen, reduziert und die intensiven Bestandteile im Verhältnis erhöht. Dadurch haben wir bspw. 55% weniger Fruchtzucker in unserem CLARK FRESH als in einem handelsüblichen Apfelsaft und gleichzeitig mehr Vitamine und Spurenelemente wegen des hohen Zitrone-Ingwer-Anteils. Habt ihr euch schon mal die Zutatenliste oder Nährstofftabelle eines Mehrfruchtsafts angeguckt? Nein? Ihr werdet überrascht sein, wie viel süße Bestandteile und Fruchtzucker da drin stecken – meist genauso viel wie in einer Cola oder sogar mehr…

3) Cool, nur drei Zutaten pro Saft. Was bringt mir der Saft konkret?

Geballte natürliche Nährstoffe! Vor allem durch das Entsaften der Wurzeln kannst du mit wenigen Schlucken viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufnehmen. In unserem CLARK FRESH ist beispielsweise der Saft aus einer großen Ingwerknolle drin und damit viel Gingerol, ein natürlicher Entzündungshemmer. Unsere Säfte sind so entwickelt, dass sie dir bei unterschiedlichen Herausforderungen im Alltag helfen. Egal ob du etwas gesundheitlich angeschlagen bist, dein Körper eine Pause braucht oder du mehr Power für den Sport benötigst.

4) Das kann ich Zuhause auch selber machen. Warum soll ich euren Saft kaufen?

Ja klar, das kannst du! Aber willst du dir auch die Zeit dafür nehmen alle Zutaten frisch einzukaufen, sie zu waschen, zu schneiden, deinen 500€ teuren Cold-Press-Juicer rauszuholen, die Säfte zu pressen und danach alles abzuwaschen? Ja, vielleicht. Aber ein Frischsaft hält ja auch nicht lang. Wie oft machst du das pro Woche? Also, mal ehrlich, vielleicht ist kaufen doch die bessere Lösung.

5) Kaltgepresst, das habe ich schon mal gehört. Was bedeutet das eigentlich?

Das Kaltpressen ist ein traditionelles mechanischen Verfahren bei dem der Saft mit einer Pack- oder Schneckenpresse langsam aus dem Rohstoff gedrückt wird. Ihr kennt den Begriff sicherlich von kaltgepresstem Olivenöl. Während dieses Vorgangs entsteht keine Hitze und gleichzeitig gelangt weniger Sauerstoff an den ausgepressten Saft. Beides hat enorme Vorteile für die Erhaltung der Vitamine und natürlich auch für den Geschmack. Erinnere dich an unsere Worte, wenn du Zuhause oder in einem Cafe einen mit Luft aufgeschäumten Saft aus einem Zentrifugalentsafter bekommst und dir während des Wartens deine Ohren fast abfliegen.

6) Wow, nicht pasteurisiert! Wie macht ihr eure Säfte trotzdem 5 Wochen haltbar?

Mit Hochdruck! Auch HPP (High Pressure Processing) genannt. Dabei werden die abgefüllten und verschraubten Flaschen in eine kalte Wasserkammer gegeben, die dann für 2 min unter 6000 bar Druck gesetzt wird. Nur zum Vergleich, die meisten Espressomaschinen bringen es auf 9 bar. Durch den hohen Druck werden die Zellwände der Keime, welche immer in einem Frischsaft vorhanden sind, größtenteils zerstört. Da Vitamine viel viel viel kleiner sind, werden sie von diesem Druck verschont. Puh, Glück gehabt;-) Und da auch bei diesem Vorgang keine Hitze entsteht, bleibt unser Saft ein Rohkost-Produkt das wie frisch gepresst schmeckt. YAY

7) Coole Idee, wie seid ihr darauf gekommen einen solchen Saft zu entwickeln?

Beim Arbeiten! Unser Gründer Jonny Kohlhaas ist Sportwissenschaftler und hat mehrere Jahre Leistungssportler bei ihrer Ernährung und Training beraten und gecoacht. Dabei war ein grundlegendes Problem vieler Sportler, dass sie zu wenig Wasser am Tag trinken und zu wenig natürliche Mikronährstoffe aufnehmen. Der Grund war oftmals relativ trivial: “Wasser schmeckt einfach nicht”, „Kurkuma und Ingwer am Stück auch nicht“ Hm….wie kann man also Wasser schmackhafter machen, zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen und das ohne den Fruchtzuckergehalt einer Apfelsaftschorle? Die Idee eines intensiven Saftes war geboren.

8) Naja, Glasflaschen wären besser! Warum verwendet ihr Plastikflaschen?

Um weniger wegzuschmeißen! Klingt komisch, ist aber so. Wir standen vor folgender Entscheidung: Entweder produzieren wir einen Saft der ohne Konservierung in eine Glasflasche abgefüllt nur wenige Tage haltbar ist. Oder wir benutzen Plastikflaschen und können mittels dem Hochdruckverfahren den Saft fünf Wochen haltbar machen. Eine Glasflasche hält den enormen Druck des HPP-Verfahren leider nicht stand. Uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber die Vorstellung Lebensmittel zu produzieren und nach wenigen Tagen wieder wegschmeißen zu müssen, falls der Verkauf mal nicht so gut läuft, hat uns schockiert. Wir versuchen daher in Zukunft eine Flasche zu finden, die aus recyceltem Plastik oder noch viel besser aus Bioplastik entsteht. Trends und Neuigkeiten findet ihr zu diesem Thema bald auf unserem Blog.

9) Ihr kommt aus Hamburg. Wo produziert ihr eure Säfte?

In einer kleinen Manufaktur in Niedersachsen. Die Zutaten werden hier gewaschen und von Hand verlesen. Danach wird der Saft mit unseren Pack- und Schneckenpressen gepresst und abgefüllt. Deckel drauf und ab in die Hochdruckanlage. Jetzt sind sie bereit und kommen in unser Lager in Hamburg. Von hier aus beliefern wir jetzt die Supermärkte, Büros und Privatpersonen mit unserem Lastenfahrrad

10) Jetzt will ich es genauer wissen. Wo kommen eure Zutaten her?

Rote Beete, Karotte und Fenchel stammen aus saisonalem und regionalem Anbau. Grundsätzlich hat bei uns der Aufbau von festen Partnerschaft Priorität, um kurze Lieferketten herzustellen. Ingwer, Kurkuma und unsere Zitrusfrüchte beziehen wir von überregionalen Händlern, da diese Rohstoffe hier nicht angebaut werden. In Zukunft wollen wir auch dafür direkte Partnerschaften mit den Bauern aus dem Ausland aufbauen.